Onlinerecherche und Testanrufe entlarven Fake-Shops

Berlin – Beim Shoppen im Internet stoßen Verbraucher manchmal auf Onlineshops, die Misstrauen auslösen. Stutzig werden kann man zum Beispiel, weil die Gestaltung einer Seite unseriös wirkt oder Preise unrealistisch niedrig sind.

Wer Zweifel an der Verlässlichkeit eines Anbieters hat, sollte online kurz recherchieren, ob andere Verbraucher mit der Firma schon Erfahrungen gemacht haben, rät der Verbraucherinitiative Bundesverband.

Wenn eine Telefonnummer angegeben ist, kann ein kurzer Testanruf klären, ob es sich um einen echten Händler oder einen betrügerischen Fake-Shop handelt. Im Impressum sollte nicht nur ein Postfach, sondern eine exakte Postadresse angegeben sein. Außerdem müssen dort unter anderem auch Handelsregistereintrag und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer stehen.

Zusätzliche Hinweise über die Seriosität einer Firma kann die Onlinesuche nach der Steuernummer geben, erklären die Verbraucherschützer. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Shops sollten Bestell- und Liefermodalitäten erklären sowie Hinweise auf das Widerrufsrecht enthalten.

Verschiedene Zertifikate können seriöse Shops kennzeichnen. Nach welchen Kriterien ein Siegel vergeben wird und ob es verlässlich ist, kann man auf www.label-online.de herausfinden. Dieses Portal wird vom Verbraucherinitiative Bundesverband betrieben.

Fotocredits: Andrea Warnecke
(dpa/tmn)