Was verbirgt sich hinter einem Infrastrukturfonds?

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Die Infrastruktur eines Unternehmens oder eines ganzen Landes bezeichnet die Grundeinrichtungen, die benötigt werden, damit ein Wirtschaften überhaupt möglich ist. Dazu gehören Straßen, Schienen, Flughäfen, Kommunikationsnetze und natürlich auch Systeme zur Energieverteilung.


Die Notwendigkeit weitreichender Investitionen

Infrastrukturfonds werden gegründet, um wichtige Projekte in möglichst kurzer Zeit realisieren zu können. Längst nicht immer kommen alle erforderlichen Mittel vom Staat, auch wenn es sich um essenzielle Investitionen handelt, die zum Funktionieren unserer Volkswirtschaft beitragen. Sowohl institutionelle als auch private Anleger können von diesem Umstand jedoch profitieren, denn hier bietet sich die Möglichkeit einer lukrativen Geldanlage. Dies ist vor allem im Hinblick auf die derzeit konstant niedrigen Kapitalmarktzinsen eine gern gesehene Alternative. Hinzu kommt die Dringlichkeit einer Energiewende, die vor allem von der globalen Erwärmung unterstrichen wird. Die Energienetze der Zukunft müssen anders strukturiert werden, denn die Energieerzeugung geschieht mehr und mehr auf dezentraler Ebene.

Die Alternative für Privatanleger

Statt Kohle- und Atomkraftwerken bestimmen in Zukunft Windkrafträder, Photovoltaikmodule und Biogasanlagen das Bild der Anlagen zur Stromerzeugung. Hinzu kommt ein entsprechend angepasster Netzausbau, der für diese Art der Energieerzeugung auch ausgelegt ist. Privatanleger, die in den Netzausbau und Anlagen zur Stromerzeugung investieren möchten, können sich auf der sicheren Seite wähnen, denn Strom wird auch in Zukunft mehr denn je benötigt. Die weltweiten Vorkommen an fossilen Energieträgern neigen sich unaufhaltsam dem Ende zu und auch das Vertrauen in die Atomenergie ist spätestens seit der Katastrophe in Japan auf einem Tiefpunkt angelangt, von dem es sich kaum mehr erholen dürfte.

Welche Fonds kommen für Privatanleger in Frage?

Wenn zukünftig Infrastrukturfonds das eigene Depot bereichern sollen, empfehlen sich für private Anleger in erster Linie offene Fonds, die der branchenweiten Finanzierung mehrerer Projekte dienen. Zwar gibt es wie bei Immobilien auch hier geschlossene Fonds, aber diese sind eher für institutionelle Anleger geeignet, was vor allem an den geforderten Mindestinvestitionsvolumen ersichtlich wird. Offene Fonds, wie Sie z.B. auch von Thomaslloyd angeboten werden, bieten zudem ein höheres Maß an Sicherheit, da großflächiger und in verschiedene Arten der Energieerzeugung investiert wird.

Bild: Dan Race – Fotolia

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