Renovieren – einfacher als gedacht

Steht ein Einzug oder ein Umzug an, dann kommt es auch häufig zur Wahrwerdung des Albtraums der handwerklich Unerfahrenen unter uns: Ums Wohnung renovieren kommt man dann nämlich nicht drumherum. Außer man bezahlt teure Profis – doch auch das lässt das Herz vor Freude nicht gerade höher schlagen. Doch die Hobbyhandwerker wissen: Eine Wohnung renovieren ist gar nicht so schwer, wie man glaubt! Mit ein paar praktischen Tipps und Tricks nämlich kann man sich das Wohnung renovieren ganz einfach gestalten.

Löcher flicken

Wenn auch Sie zu den Menschen gehören, die gerne ihre vier Wände mit tausenden von Familienbildern oder Gemälden zupflastern, dann kennen Sie das Problem: Man kann die Haken und Nägel, die man zu diesem Zweck in die Wand geklopft hat, ja schlecht drin lassen, wenn man auszieht. Zum Wohnung renovieren gehört auch das Entfernen von Bilderhaken dazu. Nicht nur dabei können Risse und Löcher im Putz entstehen – das kann auch durch bauliche Mängel passieren. Jeder, der schon einmal eine Wohnung renovieren musste, weiß, wie hässlich das werden kann. Doch kleine Löcher und Risse kann man ganz einfach mit herkömmlicher Spachtelmasse aus dem Baumarkt flicken. Wenn Sie so wenig Spachtelmasse wie möglich verwenden, bleibt die Korrekturstelle unauffällig. Bei Rauputz wird es beim Wohnung renovieren aber erforderlich, dass Sie mit entsprechender Putzmasse darüber gehen, damit die reparierte Stelle nicht durch ein anderes Muster auffällt. Auch Löcher von Schrauben und Dübeln in Tapetenwänden kann man übrigens mit Gipsmasse ausbessern.

Neue Tapeten

Apropos Tapeten: Auch die müssen beim Wohnung renovieren häufig erneuert werden. Beim Tapezieren kommt die Sicherheit zuerst – da Tapetenkleister ein ausgezeichneter Stromleiter ist, sollten Sie auf jeden Fall die Stromversorgung weitestgehend ausschalten, bevor Sie sich ans Wohnung renovieren machen. Schon beim Zuschneiden von Tapeten kommt es häufig zu Fehler: Wer noch nie eine Wohnung renovieren musste, vergisst zum Beispiel gerne, jeweils für die obere und für die untere Kante der neuen Tapete auf der Tapetenbahn fünf Zentimeter zur Wandhöhe dazuzugeben. Bevor die neuen Tapeten an die Wand angebracht werden können, müssen aber die alten erstmal abgemacht werden. Das ist ein einfacher, aber auch anstrengender Vorgang, für den Sie sich etwas mehr Zeit lassen sollten. Die alten Tapeten werden angefeuchtet, indem man sie mit Wasser bestreicht oder besprüht, und anschließend mit einem Spachtel von der Wand abgetrennt. Eventuelle Leimfarbe unter den alten Tapeten müssen Sie beim Renovieren übrigens erst entfernen, weil sonst neue Tapeten auf den Wänden nicht haften. Das geht am Besten mit einem einfachen Schwamm und warmen Wasser mit Spülmittel. Im schlimmsten Fall müssen Sie in Altbauten die Wände unter den alten Tapetenschichten neu verputzen, um Ihre Wunschtapete darauf aufbringen zu können.

In jedem Fall gilt aber: Keine Angst davor, die eigene Wohnung zu renovieren! Wer schon einmal eine Wohnung renovieren musste, weiß, dass dabei eigentlich gar nicht so viel schiefgehen kann, wie es Katastrophensendungen im Fernsehen weismachen wollen. Auch Sie können Ihre eigene Wohnung renovieren – mit ein bisschen Mühe und Energie ist das kein Problem.

Foto: D.aniel – Fotolia

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