3D-Drucker: Bald in jedem Wohnzimmer?

3D-Drucker: Bald in jedem Wohnzimmer?

Was sich vor einigen Jahren noch nach Zukunftsmusik angehört hat, könnte schon sehr bald Wirklichkeit werden: Ein 3D-Drucker im eigenen Haus. Während der 3D-Druck schon seit Jahren Anwendung in verschiedensten Bereichen der Industrie, Medizin oder Maschinenbau darstellt, ist die Heimanwendung heute zwar möglich, aber noch nicht sehr verbreitet. Vor allem die hohen Anschaffungskosten und die geringe Alltagstauglichkeit halten die meisten Menschen bisher vom Kauf ab.

Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten

Obwohl 3D-Drucker ursprünglich dafür gedacht waren, (Ersatz-)Teile mit praktischem Nutzen herzustellen, würden, laut einer Umfrage von TNS Emnid, 54 Prozent der Befragten für die private Anwendung eher den Druck von Deko-Artikeln in Betracht ziehen.

Ob kleine Figuren, Lampenschirme oder iPhone Hüllen – Vorlagen für all diese Gegenstände lassen sich heutzutage ganz einfach und legal herunterladen und ausdrucken.

Anders hingegen sieht es im professionellen Bereich aus – hier stehen die Ersatzteil-Herstellung und die Anwendung in der Medizin im Vordergrund. Statt der Anschaffung von großen, teuren Maschinen die im schlechtesten Fall ein Teil in nur einer Größe und Form herstellen können, sind einem beim 3D-Druck quasi keine Grenzen gesetzt. Somit können zum Beispiel passgenaue Prothesen in einem Bruchteil der ursprünglich benötigten Zeit angefertigt und einzelne Ersatzteile um ein vielfaches günstiger hergestellt werden.

Für Privatanwender immer noch zu teuer

Das 3D-Drucker im privaten Bereich immer noch nicht sehr verbreitet sind, ist wohl kein Geheimnis.
Zwar können sich 69 Prozent sehr gut vorstellen, ein solches Gerät zu benutzen, ein Großteil möchte aber erst zuschlagen sobald die Geräte deutlich günstiger geworden sind.
Sollte man allerdings jetzt schon Interesse daran haben sich einen 3D-Drucker zuzulegen, lohnt sich ein Blick auf die verschiedenen Modelle, die es momentan auf dem Markt gibt. Denn mittlerweile gibt es eine große Auswahl an 3D-Druckern aus allen Preisklassen, sogar Einsteigermodelle zum selbst zusammenbauen, mit denen sich eine Menge Geld sparen lässt.

Fotoquelle: Fotolia, 63481086, hopsalka

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