Roulette: Alles, was Sie über das Spiel wissen müssen

Roulette gehört in Casinos zu den klassischen Glücksspielen, denn das Rad und die Kugel ziehen schon seit dem 17. Jahrhundert Spieler in ihren Bann. Das einfache System, die verschiedenen Wettmöglichkeiten, der mathematische Reiz und die Zufälligkeit machen die Faszination des Spiels aus.

36 Zahlen in zwei Varianten

Prinzipiell gibt es zwei verschiedene Varianten, die sich in einer einzigen Zahl unterscheiden. Französisches Roulette (wie es auch in deutschen Spielbanken gespielt wird), besteht aus einem Feld mit 36 Zahlen und der 0 (Zéro). Amerikanisches Roulette hingegen erweitert das Spielfeld um die Double-Zéro, die Doppelnull also, und mindert somit die Gewinnwahrscheinlichkeiten für die Spieler. Denn beim Roulette gilt, dass die Bank immer gewinnt. Warum das so ist, liegt ebenfalls in der statistischen Verteilung der Wahrscheinlichkeiten und Gewinne. Denn während die Gewinne auf 36 Zahlen ausgerechnet sind, sind de facto 37 oder 38 Zahlen auf dem Feld. Die Gewinnerwartung lässt sich nämlich beim Roulette anhand der Wahrscheinlichkeit sehr leicht herleiten, das macht das Spiel stochastisch sehr durchschaubar und bietet kalkulierbares Risiko. Jede der vielen Wettmöglichkeiten weist nämlich ihre eigene Gewinnmöglichkeit auf

Erwartungen und Wahrscheinlichkeiten

Ganz praktisch bedeutet die stochastische Verteilung von Wahrscheinlichkeit und Gewinn Folgendes: Setzt der Spieler auf Rot, so hat er eine 50:50-Gewinnwahrscheinlichkeit (da die 0 vernachlässigt wird) und erhält im Falle eines Sieges den doppelten Einsatz zurück. Die verschiedenen Wettmöglichkeiten und deren Kombinationen machen das Spiel höchst interessant. Die sogenannten einfachen Chancen (50:50-Würfe) beinhalten Rot und Schwarz, Gerade und Ungerade, sowie Manque und Passe (also jeweils 1-18 bzw. 19-36). Mehrfache Chancen beinhalten etwa Carrés, also Vierer-Felder aus angrenzenden Nummern (etwa 1, 2, 4 und 5), Kolonnen und Dutzende (also numerische Dutzende wie 1-12 oder die vertikalen 12er-Reihen). Der Klassiker ist die Full Number oder Plein, bei der ein Spieler etwa auf 8-Schwarz setzt, hier erhält der Spieler das 36-fache seines Einsatzes. Ein wichtiger Hinweis: Stochastisch betrachtet ist Roulette ein „Ziehen mit Zurücklegen“, das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeiten von Runde zu Runde gleich sind. Aus den vorangegangenen Würfen lässt sich also keine Prognose ablesen. Weitere Informationen erhalten Sie auf dieser Interneseite: gluecksspiel-glossar.de.

Nichts geht mehr, bitte!

Trotz 0 und 00 bleibt die Gewinnerwartung fair (und berechenbar) und Roulette ist eines der interessantesten und mathematischsten Glücksspiele. Vorteile errechnen lassen sich hier nicht, dafür bietet jeder Wurf aufs Neue Spannung. Denn kaum etwas kitzelt so sehr die Nerven wie das „Rien ne va plus“ des Croupiers.

Bildquelle: zisko – Fotolia

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