Der Vatertag und seine traditionellen Hintergründe

Der Vatertag wurde in den USA eingeführt. Die Bedeutung war, dass die Väter gefeiert worden. Der Sezessionskrieg (1861-1865), war der Hintergrund der Ehrung. 1910 wurde durch, Louisa Dodd, eine Bewegung ins Leben gerufen. Im Jahr 1974 wurde der Vatertag zum offiziellen Feiertag erhoben. Der Präsident R. Nixon legte fest, dass es der dritte Sonntag im Monat Juni, sein wird. Auch in anderen Ländern begehen die Herren, den Vatertag. Das jeweilige Datum des Feiertages unterscheidet sich, von Land zu Land.

Gesetzlicher Feiertag

In Deutschland, wird der Vatertag, mit dem kirchlichen Feiertag, verbunden. 40 Tage nach der Kreuzigung Christi, ist der kirchliche Feiertag. Er nennt sich Christi Himmelfahrt. Ende des 19. Jahrhunderts, wurde es im Raum Berlin zur Sitte, diesen Tag zu nutzen, um die heranwachsenden männlichen Jugendlichen, im Kreis der Männerwelt aufzunehmen. Es werden hier die Sitten der Männer weitergegeben.
1936 wurde dieser Tag als gesetzlicher Feiertag bestätigt. Es ist wurde zur Tradition, dass sich ausschließlich Männer an diesem Tag trafen. Unterschiedlich gestaltete sich die Art des Ausfluges. Kein Unterschied, ist bei der Konsumierung von Alkohol, zu sehen. So ist eines der bekanntesten Bilder, das sich eine Gruppe von Männern trifft. Mit einem Wagen und reichlich Getränken, begehen sie, den Vatertag. Der Wagen wurde traditionell von Pferden gezogen. Genügend Bier und vor allem auch Schnaps, war für die Reise verladen worden. Diese Ausflüge sind auch bekannt als Herrenpartien. Die Vatertagstour ging nun durch Flur und Wald. Diese Art des Ausfluges zum Vatertag, wandelte sich im Laufe der Jahre. So konnten in den nächsten Jahren, Gruppen von Männern auf Fahrrädern angetroffen werden. Sie zogen nun aus, um an den Gaststätten zu verweilen. Der Alkoholkonsum an diesem Tag, ist als enorm hoch einzuschätzen. Gut für die Gastronomie, aber schlecht für die Unfallraten.

Reine Männerrunde

Da es sich bei dem Männertag um einen Feiertag der christlichen Kirche handelt, wurde er kurzer Hand im Jahr 1966, in der damaligen DDR, abgeschafft. Dies hatte allerdings nicht zur Folge, dass der Tag zünftig begangen wurde. Die Männer sparten sich für den Vatertag, zwei Tage Urlaub auf. Das bunte Treiben konnte also auch, in dieser Zeit, beobachtet werden. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands, wurde Christi Himmelfahrt, wieder als gesetzlicher Feiertag anerkannt. War der Vatertag bisher eine reine Männerrunde, welche sich zum geselligen Trinken versammelte, zeichnet sich eine Wende ab. Der Trend verlagert sich immer mehr darauf, diesen Tag mit der Familie, zu gemeinsamen Ausflügen, oder ähnlichem zu nutzen. Interessante hilfreiche Informationen kann man auch auf hilfreich.de nachlesen.

Foto: LianeM – Fotolia

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