Wachsender Anteil erneuerbarer Energien in 2013

Die Zukunft der Stromversorgung liegt in der optimalen Ausnutzung regenerativer Energiequellen wie Wind-, Sonnen- und Wasserkraft. Hinzu kommen Biogasanlagen sowie geothermische Möglichkeiten der Energiegewinnung. Der Anteil dieser Träger an der Gesamtleistung konnte im Jahr 2013 erneut gesteigert werden und bewegt sich langsam aber stetig auf die 25 Prozentmarke zu.

Beinahe ein Viertel des Stroms kommt aus regenerativen Quellen

Vom 2013 in Deutschland erzeugten Strom stammten 23,4 Prozent aus dem Bereich der erneuerbaren Energien. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich hieraus ein Plus von 0,6 Prozent. Erfreulicherweise haben hierbei vor allem die Bereiche Photovoltaik und Biomasse am stärksten zugelegt. Bei der Sonnenenergie ist diese Steigerung vor allem auf den privaten Sektor zurückzuführen. Dass immer mehr Solarmodule auf privaten Hausdächern installiert werden zeigt, dass die Energiewende endgültig in der breiten Bevölkerung Fuß gefasst hat. Der überdurchschnittliche Anstieg bei den Biogasanlagen hat ebenfalls positive Auswirkungen, denn er bedeutet ein größeres Maß an Sicherheit bei der Stromversorgung. Während Wind- und Sonnenenergie sich bisher nur bedingt speichern und vor allem nicht steuern lassen, kann bei Biogasanlagen die Stromgewinnung gezielt erfolgen. Gerade auf diese Grundlastfähigkeit wird es in Zukunft in entscheidender Weise ankommen.

Erneuerbare Energien sind ohne Alternative

Dank intensiver staatlicher Förderung ist auch für das laufende Jahr mit einem weiteren Ausbau auf allen Feldern der regenerativen Energien zu rechnen. Denn ohne die konsequente Erweiterung dieser Strukturen ist die sichere Stromversorgung auf mittlere bis lange Sicht in Gefahr. Die Verabschiedung aus der friedlichen Nutzung der Kernkraft ist endgültig erfolgt. Gleichzeitig gehen die weltweiten Vorkommen an Öl, Erdgas und den verschiedenen Kohlearten stetig weiter zurück. Neben Maßnahmen zur Einsparung von Energie hilft zur Schließung dieser Lücke nur die Ausweitung der Nutzung wie auch der Speicherungsmöglichkeiten von regenerativ erzeugter Energie.

Die Cleantech Branche wächst weiter

Hierbei spielen nicht nur neue Windparks und Biogasanlagen eine Rolle, sondern auch die mit ihnen verbundene Infrastruktur der Stromnetze. Diese muss in Zukunft den Strom nicht mehr von zentralen Großkraftwerken zu den Verbrauchern leiten, sondern in der Breite für möglichst kurze Leitungswege mit geringem Energieverlust sorgen. Nur dann wird die Energiewende zu einem wirklich nachhaltigen Erfolg. Mehr Informationen lesen Sie unter cleantech-congress-europe.com.

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