Hologramme, Wasserzeichen und Relief: Falschgeld erkennen

Berlin – Um Falschgeld zu erkennen, sollten sich Verbraucher einige Sicherheitsmerkmale von Geldscheinen einprägen. Sie können auf Hologramme, Wasserzeichen und Glanzstreifen im Geldschein achten, wie die
Bundesbank auf ihrer Internetseite rät.

Mit den Finger können Verbraucher auf der Vorderseite des Geldscheins einige erhabene Teile des Druckbild fühlen – zum Beispiel den Copyright-Vermerk auf dem Schein. Die Schriftzeichen BCE, ECB, EZB, EKT, EKP bei der ersten Serie oder die fühlbare Wertzahl bei der sogenannten Europa-Serie weisen ein deutlich spürbares Relief auf. Bei der Europa-Serie handelt es sich um die zweite Serie der Euroscheine, die seit Mai 2014 gestaffelt über mehrere Jahre in Umlauf gebracht wird. Wer den Schein ins Gegenlicht hält, sieht das Wasserzeichen und den Sicherheitsstreifen. Beim Kippen verändern sich außerdem die Hologramm-Elemente auf dem Schein.

Wer vermutet, dass es sich bei einem Geldschein um Falschgeld handelt, sollte diesen Schein nicht weitergeben. Verbraucher könnten sich dadurch strafbar machen, warnt das 
Bundeskriminalamt (BKA). Es rät dazu, den Geldschein zunächst in einen Briefumschlag zu stecken – schließlich könnten Fingerabdrücke darauf wertvolle Spuren sein. Anschließend sollten Betroffene die Polizei verständigen oder das Geld zur nächsten Polizeidienststelle bringen.

Fotocredits: Sven Hoppe
(dpa/tmn)