Modischer Umschwung: Mollige Frauen müssen sich nicht mehr verstecken

Die Stars machen es vor: Der Trend geht weg vom Magermodel hin zur Powerfrau. Ein paar Kilo zu viel sind inzwischen selbst im harten Showbiz nicht mehr verpönt – solange man dazu steht und seine Rundungen mit viel Charme trägt.

Rank und schlank!

Auch wenn die Mehrheit der Moderatorinnen, Sängerinnen und Models nach wie vor rank und schlank ist, beweisen einige selbstbewusste Frauen, dass man mit genügend Ausstrahlung auch trotz (oder gerade wegen) einiger Kilos mehr großen Erfolg haben kann. Barbara Schöneberger und Maite Kelly sind nur zwei Beispiele für eine ganze Generation von Frauen, die endlich wieder normal mit ihrem Körper und ihrer Figur umgehen. Maite Kelly gewann sogar dieses Jahr den Tanz-Wettbewerb ‚Let’s Dance‘, obwohl professionelle Tänzerinnen gemeinhin gertenschlank sind.Es kündigt sich also langsam ein Paradigmenwechsel an: Das Ende des Magerwahns ist eingeläutet, jetzt sind wieder Authentizität und Ausstrahlung gefragt.

Mode für starke Frauen

Zu diesem Paradigmenwechsel gehört auch eine Änderung innerhalb der Textilbranche. Diese lässt aber noch auf sich warten: Viele große Modegeschäfte führen nur bis zu einer bestimmten Größe trendige Klamotten bzw. passen die Kleidung der jeweiligen Größe kaum an. Dass man mit einer 44 nicht die gleichen Schnitte tragen kann wie mit einer 34 ist wohl klar. Denn obwohl man sich auch mit kleinen Fettpölsterchen nicht verstecken muss, so sollte man doch, egal mit welcher Konfektionsgröße, darauf achten, dass der Schnitt vorteilhaft ist. Bisher muss man Mode für Mollige in eigens dafür spezialisierten Geschäften kaufen, wenn man wirklich schöne Teile finden möchte. Diese Geschäfte werden immer zahlreicher, sodass sich viele große Kaufhäuser dem Trend auch bald anschließen und mehr auf die Bedürfnisse molliger Frauen eingehen werden.

IMG: serg zastavkin – Fotolia

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