Die Geschichte der Fischerei

Die Geschichte der Fischerei ist eine faszinierende Angelegenheit: Die Jünger Jesus aßen bereits Fisch und dies ohne den Besitz einer Angel. Wie also konnten die Menschen damals den Fisch aus dem Wasser holen? Anfangs bedienten sich die Menschen des Speeres, in dem sie mit diesem den Fisch anpeilten und abstachen. Diese Methode der Fischerei konnte selbstverständlich nur an der Stelle durchgeführt werden, an der man den Fisch sehen konnte, also relativ nah am Ufer. Dass diese Fischerei nicht so erfolgreich war, kann man sich denken.

Die Geschichte geht weiter

Als Weiterentwicklung des einfachen Speeres muss die Harpune genannt werden. Diese besaß ein bis zwei Widerhaken, wodurch der Fisch am Flüchten gehindert wurde. Moderne Ausführungen wurden mit einem Schaft und einer Leine versehen. Sobald die Harpune sich im Fisch verfangen hatte, löste sich der Schaft von der Harpune und der Fisch konnte anhand der Leine an Land gezogen werden. Um Aale zu fangen, wurde die Lyster erfunden. Dieses Fanggerät, das zur früheren Geschichte der Fischerei zählt, wurde mit zwei gebogenen Enden ausgestattet, zwischen denen der Aal festgehalten wurde. Die Lyster konnte auch im Winter bei gefrorener See verwendet werden. Im weiteren Verlauf der Geschichte der Fischerei wurden die ersten Blinker erfunden, die im Wasser einen zappelnden Fisch imitieren sollten. Neugierig, wie Fische nun mal sind, schwammen sie in die Nähe der Blinker und konnten so problemlos mit dem damals vorhandenen „Angelwerkzeug“ erbeutet werden.

Moderne Geschichte

Dass die Wikinger Boote besaßen, weiß jeder. Doch weiß auch jeder, dass im Zusammenhang mit der Wikingerzeit das erste Mal Netze erwähnt werden? Somit kann die Wikingerzeit als der wahre Anfang der Geschichte der Fischerei bezeichnet werden. Als Fangwerk wurden des weiteren die bereits oben erwähnten Speere und Harpunen verwendet. Bis zu diesem Zeitpunkt kann die Geschichte der Fischerei als friedlich bezeichnet werden, wurde der Fisch zum einem lediglich als Nahrungsmittel für die eigene Familie verwendet. Ab dem Einsetzen des Mittelalters fing die Geschichte der Fischerei an, brutal zu werden. Ab diesem Zeitpunkt gab es Gesetze über die Fischerei, womit verhindert werden sollte, dass keiner mehr Fische aus dem Wasser zog, als er selbst benötigte. Doch geschah dies nicht zum Wohle des Fisches sondern zum Wohle der Besitzer der Gewässer. Ab diesem Zeitpunkt werden sogar Morde im Rahmen der Fischerei erwähnt.

Das Leid der Fische

Beginnt mit der Geschichte der Fischerei ab dem 19. Jahrhundert. Geschichtliche Funde bezeugen, dass hier erstmals motorisierte Boote eingesetzt wurden, um ebenfalls Fische auf hoher See zu fangen. Längst geschah dies nicht nur zum Ernähren der eigenen Familie, sondern um hiermit Geld zu verdienen. Somit wurden die Netze weiterentwickelt, um eine größere Menge an Fischen an Boot ziehen zu können. Nachdem ab diesem Zeitpunkt der Geschichte der Fischerei keine Auswahl der erbeuteten Fischsorten getroffen wurde, kann dieser Moment als das Todesurteil vieler Fischarten bezeichnet werden. Doch leider bemerkte die Menschheit erst im 20. Jahrhundert, dass viele Fische vom Aussterben bedroht sind. Diese Tatsache könnte jedoch dazu führen, dass die Geschichte der Fischerei im 21. Jahrhundert endet.

Bild vonDieter Groth – Fotolia

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